Wandern

Unterwegs in der Natur

Naturbeobachtung hat viel mit Hintergrundwissen, Erfahrung, Gebietskenntnis, Konzentration und auch mit Glück zu tun. Es gibt jedoch einige grundlegende Regeln, die sich auf Basis langjähriger Erfahrung bewährt haben.

Langsamer fortbewegen
Ganz prinzipiell gilt: Je langsamer wir uns fortbewegen, umso mehr können wir wahrnehmen und entdecken.

Verweilen
Oft lösen wir Menschen durch unser Eintreten in die Landschaft eine Störung bei den Tieren aus. Tolle Beobachtungen machen wir deshalb meist dann, wenn wir einige Zeit an einem Ort  verweilen. So bekommen wir einen besseren Eindruck der Gegebenheiten, vor allem beruhigen sich aber die Tiere nach einiger Zeit wieder und gehen ihren Aktivitäten nach. Dann kann man sie oft wunderbar und in Ruhe studieren.

Sinne öffnen
Immer wieder innehalten. Plötzlich sind viel mehr verschiedene Vogelstimmen hörbar und sie verraten, wer sich wo aufhält. Oder der Blick schweift über die Landschaft und versucht, versteckte Bewegungen wahrzunehmen, die den Aufenthaltsort eines Tiers verraten. Vielleicht ist es auch ein Trittsiegel entlang des Wegs, eine Höhle im Baum oder Fraßspuren an einem Zapfen, die allerlei über die dort vorkommenden Tiere verraten. Genaues Hinsehen, Hinhören, Riechen oder Spüren lohnt sich.

Mehr Informationen gibt es unter: www.achensee.com

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